Ein Tag rund um die Inklusion im Beruf: Rückblick auf die LWL-Messe 2017

Rund 4.200 Besucher bei der LWL-Messe der Integrationsunternehmen in Münster

Wie stellen sich Schülerinnen und Schüler mit Behinderung ihren Traum-Arbeitsplatz vor, und wie wünschen sie sich die künftige Arbeitswelt? Was ist „Social Franchising“ und was hat es mit Inklusion zu tun? Wie können Unternehmer in ihrer Firma eine Integrationsabteilung gründen und welche Fördermöglichkeiten gibt es dafür?

Um diese und viele weitere Fragen rund um die Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt ging es am 1. März dieses Jahres bei der LWL-Messe der Integrationsunternehmen, die damit bereits zum vierten Mal stattfand. Rund 4200 Besucher kamen zu der Veranstaltung im Messe- und Congresszentrum in der Halle Münsterland und informierten sich an den über 100 Ständen der Integrationsunternehmen und der anderen Aussteller zum Thema.

Begleitend konnten die Besucherinnen und Besucher auch an insgesamt 26 Workshops, Seminaren und Vorträgen zum Thema teilnehmen, die teils auf der Messebühne, teils in drei Seminarräumen stattfanden.

Darüber hinaus wurden auf der Messe die Sieger eines erstmals ausgeschriebenen Kreativwettbewerbs für Förderschulen gekürt. Die Aufgabe an die Schülerinnen und Schüler: Sie sollten in ihre berufliche Zukunft schauen und künstlerisch ausdrücken, wo und wie sie später gerne arbeiten würden und wie sie sich ihre künftige Arbeitswelt wünschen. Der mit 1.500 Euro dotierte erste Preis ging an die Klassen 9 und 10 der Hasselbrink-Schule in Bochum, LWL-Förderschule, Förderschwerpunkt Sprache. Sie hatten ihre aufwändig kreierten Traumberufe in einem Video mit dem Titel „Stuhlgang“ dargestellt.

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